Eine-Minute-Meditation: Tagträumen

Ich sitze am Schreibtisch. Mein Blick Richtung Fenster schweift ab und ich sehe einen strahlend blauen Himmel. Sonne strahlt auf das neu erbaute Einfamilienhaus auf der anderen Straßenseite. Dieses sonnengelbe Haus ist für mich Inspirationsquelle pur. Sehnsucht nach einem eigenen Garten keimt auf.

Ich spüre die Sonne auf meiner Haut, spüre die Wärme – wohlwissend, dass da draußen das Thermometer Minus 12 Grad anzeigen würde.
Das ist das Schöne im Leben eines Menschen. Wir haben die Möglichkeit die eigene Seelenwelt für ein paar Minuten anzuzapfen. Ein Tier kann das nicht 😉

Tagträume als Energie-Tankstelle

Foto: Enrique Meseguer, PIXABAY
Foto: Enrique Meseguer, PIXABAY

Ich liebe diese Tagträume, denn sie sind für mich mehr als nur eine Energie-Tankstelle für meine Seele. Dennoch nehme ich mir viel zu selten Zeit dazu. Warum eigentlich, frage ich mich.

Immerhin sprechen einige Fakten dafür, dass die Aussagen der Eltern „Sitz‘ hier nicht sinnlos rum, tu mal was!“ nicht stimmen können. Diese Tätigkeit ist nicht sinnlos und sollte gerade in der heutigen Zeit täglich praktiziert werden.

Das Gehirn arbeitet immer

Hirnforscher fanden heraus, dass unser Gehirn ständig auf Sendung ist. Jegliche Sinneswahrnehmen zwingt uns dazu uns entweder zu erinnern, Aufgaben zu lösen oder Ziele zu erreichen. Wir sind bedingungslose Erwartungserfüller und das wird auf Dauer zu Last, wenn wir uns keine Auszeiten nehmen.

Auch mir ging es nicht anders. Ständig im Hamsterrad-Modus „Keine Zeit“ und „Viel zu tun“. Strenggenommen, tat ich nichts mehr für mich selbst und war fremdbestimmt. Natürlich inklusive den bekannten Stresssymptomen, wie Nervosität, Herz-Kreislauferkrankungen und zum Schluss Schlafstörungen. In dieser Zeit verlernte ich meine wichtigste Fähigkeit: Meine Kreativität.

Und ohne Kreativität keine Veränderung. Stillstand. Endstation Mensch.

Meine Mini-Auszeit: Tagtraumtagebuch

Kurz darauf lernte ich den Kurs TBE (Think Big Evolution) von und mit Veit Lindau kennen und schätzen. Ich schaffte es zwar nicht jeden Tag. Manchmal nur alles 5 Tage. Jedoch hielt ich durch 😉

Mein Tagtraum-Ritual hat sich bis heute nicht geändert.

Ich habe mir die aktuelle Lektion und eine Meditation auf mein Handy geladen. Habe mir eine Picknicktasche gepackt und bin los geradelt. Zu einem wunderschönen alten Baum. Dort hörte ich mir den Tagesimpuls an, schloss danach meine Augen und visualisierte mein zukünftiges Leben.
Ich war mir damals klar: „Eh nur alles Spinnereien“. Aber weißt du, es tat mir damals so unheimlich gut eine schönere Welt auszuspinnen. Danach schrieb ich meine Gedanken auf. Nahm mir dabei ein paar Leckereien aus dem Rucksack, trank etwas und beendete das Schreiben mit einer schönen Mediation. Oft blieb ich noch eine Weile und war der glücklichste Mensch auf Erden.

Zurück zu Hause, machten nicht so schöne Dinge auf einmal richtig viel Spaß. Ich war an diesen Tag immer besser gelaunt und alles viel mir leichter.
So habe ich meine „Spinnereien“ immer öfters getan. Ja liebe Eltern, ich habe NICHTS getan.

Doch darf ich dir etwas verraten?

Einige Tagträume sind wahr geworden, obwohl ich bewusst nichts dafür tat. ES bzw. meine Gedanken haben sich selbst auf die Reise begeben.
Wie sagt man so schön:

Meine Gedanken werden Dinge!

Daher meine Frage an dich. Was sind deine persönlichen Träume für 2018? Hast du dir diese Gedanken auch schon aufgeschrieben?
Erzähle mir in den Kommentaren gerne von deinen Tagträumen! Unter allen Kommentaren verlose ich drei, von mir mit Liebe kreierten „Muttihefte“. Hier hast du Platz deiner eigenen Ideen – gefüllt von mir mit kleinen Stempelabdrücken, die dir helfen sollen mal was zu kritzeln.

Fragen, Ideen oder Anregungen? Schreibe mir eine Mail.

Ich freue mich auf dich!

Dir ein wunderVOLLes, beGLÜCKendes 2018

 

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