Tue das, was du liebst

Wäre es nicht schön, den Tag mit etwas zu beginnen, was Freude macht? Was mit Leichtigkeit gelingt und auch noch anderen Menschen glücklich macht oder wenigstens einen wertvollen Nutzen bringen könnte?

Einnerungen festalten: Mein Project Life Album
Erinnerungen festhalten mit Project Life

Hört sich gut an, nicht wahr? Das Jahr 2016 ist für mich immer noch spannend. Meine neue Webseite Lifestyle-Impulse.de erwacht zum Leben und ich möchte dir ein paar Einblicke gewähren, warum das für mich eine Herzensangelegenheit ist.

Nach 10 Jahre Selbstständigkeit als Webberaterin war mir das zu viel Technik, zu viel Erfolgsgelabbere, zu viel Business und zu wenig Kontakte, die einen echten Mehrwert für andere bieten. Mit denen ich mich austauschen konnte. Ich war schon immer eine „Weltverbesserin“ und liebe die Harmonie im Leben. So bin ich im August 2014 in das Angestelltendasein abgetaucht und arbeitete nun in einem anderen Landkreis, wo man mich nicht kannte. Dennoch stellte ich auch hier fest, dass ich schnell Zugang zu Menschen finde, wenn ich mich auf den Menschen und sein Unternehmen einließ. Ich konnte mit dem wenigen, was ich zu bieten hatte (Anzeigenverkauf) dennoch super Ergebnisse erzielen. Viele Menschen vertrauten mir sofort. Das war schon immer so, dass ich die Einzigartigkeit des Einzelnen  sah bevor es der andere wusste. Anschließend fuhr ich glückseelig von dannen, da ich wusste, ich habe wieder eine Tür geöffnet, die Wunder vollbringen wird.

Seit August 2015 stehe ich nicht mehr im Lohn und Brot. Dennoch um eine Erfahrung reicher: Tue das, was du liebst und du wirst reich beschenkt. Damit meine ich nicht unbedingt, dass sich alles in barer Münze auszahlen lassen muss. Nein, ich meine die Fülle meines Lebens. Das, was man zurück erhält.

Zufriedenheit. Glück. Liebe.

Diese Gefühle zu empfangen sind einfach unbezahlbar, machen glücklich und stärken ungemein das Selbstbewusstsein. Steve Jobs hatte das mal treffend formuliert:

Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist diese zu lieben.

Daher habe ich dir ein paar Tipps aufgeschrieben, wie du den Tag starten kannst mit dem, was du liebst.

Beginne jeden Tag mit einem Lächeln und beende ihn mit einem guten Gedanken

Ganz wichtig für mich ist immer der Start in den Tag. Werde ich unsanft von meinen Nachbarn geweckt, bin unausgeschlafen und habe „Gehirnchaos“, dann läuft mein Tag genauso weiter. Daher habe ich es mir zur Regel gemacht, spätestens um 22 Uhr im Bett zu sein. Was sich seit mehr als drei Wochen noch als nützlich erwiesen hat, ist mein „Frühstückskorb“. Nach dem Abwasch kommen die Frühstückstassen samt Besteck sofort in dieses Körbchen, damit ich das samt Honig und Marmelade mit einer Bewegung auf dem Tisch manövrieren kann.

Ich muss sagen, ich bin ein ausgesprochener Morgenmuffel. So steht mein Mann als erster auf und kocht den Kaffee und geht dann ins Bad. Ich nutze die Zeit und setze mich aufrecht und noch ganz eingemummelt in mein Bett, lasse die Augen geschlossen und … warte ab, was passiert. Ich wünsche mir einen schönen Tag und bleibe ruhig und schaue, was der Tag mir bringen wird. Mit einem Lächeln stehe ich auf (jedenfalls gelingt es mir immer öfters).

So starte ich den Tag mit Leichtigkeit. Seitdem ich das mache, genieße ich das Frühstück mit meinem Mann mit allen Sinnen.

Probiere es aus oder mache dir bewusst: Wie möchtest du zukünftig den Start in den Tag beginnen? Mit deinem Morgenritual setzt du dir die Ruder für den Tag. Gutes Gelingen.

Entdecke deine Leidenschaft

Vor genau drei Jahren war bei mir die Luft raus. Ich hatte nicht wirklich die Kraft, Ideen auch umzusetzen. Oft war ich müde und überreizt. Der Alltag hatte von mir Besitz ergriffen. Nichts war mehr spannend oder aufregend. Das größte Problem: Ich spürte mich nicht mehr. Ich habe alles für andere gegeben, mich selbst jedoch immer hinten angeschoben. Ich hörte schon ewig nicht mehr auf das, was mir früher gefiel. Ich war unglücklich und wusste nicht wirklich warum.

Zu dieser Zeit suchte ich oft die Kraft in der Natur. Mochte die Stille, den Geruch und konnte stundenlang einen Käfer oder Schnecke beobachten.

Das hatte ich früher als Kind gern gemacht!

… schoss es mir eines Tages durch den Kopf. Und sinnierte weiter, wie schön es damals war. Wie leicht. Wie zufrieden. Mit sich selbst im Reinen.

Und als ich so weiter den Wald beobachtete, den Weg betrachtete kamen mir die Tränen als ich entdeckte, wie ich früher gelebt hatte. Oder besser gesagt, was ich geliebt hatte. Was ich mit Freude getan hatte und aus Zeitmangel nicht mehr tat.

Früher sammelte ich Zitate, lernte Kalligrafie und schmückte mein Zimmer damit. Früher backte ich liebend gern. Meine Mutter hatte zehn Geschwister und damals feierten wir noch zusammen. D.h. ich konnte diese Liebe auch noch ausleben. Das schöne war aber nicht, dass ich als Zuckerbäckerin naschen durfte, sondern die Freude der anderen zu erleben, wenn sie von meinen Kostbarkeiten genießen durften.

Diese Kindheitserinnerung war für mich ein Glücksmoment. Mein Umbruch. Ich besann mich, wie ich früher für die Familie Geburtstagskarten gebastelt habe. Und das waren viele. Für mich keine Arbeit, sondern ich machte das immer mit viel Liebe, Elan und unheimlichen Engagement.

Auf dem Weg nach Hause fiel mir ein, dass ein mir sehr lieb gewonnener Unternehmer dieses Jahr 25-jähriges Bestehen feiert. Ich wollte mir Anregungen dafür aus dem Internet holen. Da fand ich ein tolles Angebot: Individuelle Stempel und Stanzen inkl. Papier mit farblich abgestimmter Tinte für 75 EUR Warenwert bestellen und nur 25 EUR bezahlen. So wurde mein zweites Standbein „Einfach-gestempelt.de“ durch Zufall geboren (davon in einem anderem Beitrag mehr).

Mein TIPP: Mach‘ dich auf dem Weg. Gehe in die Stille (das musst du nicht zu Fuß machen, es reicht auch gedanklich) und stelle dir folgende Fragen:

  • Was habe ich als Kind geliebt?
  • Was hat dir als Kind viel Freude gemacht?
  • Wenn du allein bist, was machst du gern?
  • Wenn so vor dich hin googelst, nach was suchst du?
  • Was interessiert dich? Was hörst, siehst und schmeckst du am liebsten?

Setze dich jetzt hin uns schreibe die Gedanken dazu auf. Schriftlich ;o)

Begegne deinem Leben als Fotograf

Seit 2006 habe ich eine eigene Onlinezeitung für das Landschaftsgebiet Barnim. Seitdem betrachte ich mein Leben als Fotografin. Ich „scanne“ bewusst meine Umgebung, wenn ich unterwegs bin. Heute mache ich das unbewusst. Ich kann sogar mit Menschen unterwegs sein und mich mit ihnen unterhalten. Doch immer wieder ertappe ich mich dabei, dass mir „Neues“ automatisch ins Auge springt. Das Leben wird dabei zum Abenteuer. Mit dieser Onlinezeitung kann ich meine kindliche Neugierde jeden Tag neu entdecken. Ich nehme mir jeden Tag bewusst Auszeiten und suche jeden Tag nach Glücksmomenten. Seitdem ich mit Stampin‘ UP! In Berührung gekommen bin, führe ich auch ein Glückstagebuch. Mein Lieblingsstempel heißt „Alltags-Momente“.

Überlege dir doch einmal:

  • Was sind deine „Alltags-Momente“, die dich strahlen lassen.
  • Wie kannst du diese Momente festhalten? Als Gedanke, als Tonaufnahme oder mit deiner Digitalkamera?
  • Wie kannst du dir dein Leben gestalten? Wie setzt du es in Szene?

Mache jeden Tag die Welt ein bisschen besser

Jeder Tag fängt neu an. Ist frisch, wie neugeboren. Nach dem Frühstück schaue ich mir an, welche Tagesaufgabe ich mir am Vorabend gesetzt habe und überlege mir dann:

  • Was mache ich heute ein bisschen besser?
  • Wem mache ich heute eine Freude?
  • Wie mache ich heute die Welt ein klein wenig besser?

Damit beantworte ich mir selbst die Frage, welchen Mehrwert ich meinen Freunden und Kunden bieten kann. Wem kann ich heute eine Stütze sein, wofür wäre mir jemand dankbar. Oder aber auch, wenn ich selbst eine Hilfestellung erhalten habe oder eine Info gelesen habe, die jemand interessiert – leite ich diese weiter. Das sind meine täglichen Schritte, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wenn es mir schlecht geht, also immer wenn mein Tag einen ganz schlechten Start hatte, überlege ich mir nicht, wem mache ich heute eine Freude. Sondern dann schreibe ich mir ganz egoistisch auf, was ich heute für mich tun werde. Oft ist es eine Kleinigkeit, wie Haare waschen, Finger lackieren oder Lesezeichen für Freunde basteln. Ich tue etwas, was mir Freude bereitet. Was mein Herz öffnet und schon kann der Rest des Tages eigentlich nur noch besser werden.

Frage dich am besten: Was tust du jetzt gleich für dich? Schreibe es auf und TUE es sofort. Den Rest kannst du auch nachher weiter lesen.

Gib niemals auf

Manchmal laufen die Tage nicht so, wie man es sich selbst wünscht. Es geht nicht so voran. Man ist blockiert und denkt und denkt und denkt und kommt doch keinen Schritt weiter. Glaube mir, solche Phasen habe ich auch. Was mir dabei geholfen hat, sich bewusst Auszeiten zu gönnen und aufzuschreiben, was mein Herzensweg ist.

  • Warum bin ich da?
  • Wo will ich hin?
  • Wobei kann ich anderen Menschen helfen?
  • Was macht mich glücklich?
  • Und die wichtigste Fragen aller Fragen:
    Wenn Geld keine Rolle spielt, was würde ich am liebsten jeden Tag gerne immer wieder tun? Einfach weil es mir selbst so viel Freude macht, das Leben so wertvoll macht, dass ich das was ich tue einfach nur liebe.

Solltest du mal ans Aufgeben denken, ist es oft so, dass du deine Ziele zu hoch gesteckt hast. Das du eventuell zu schnell zu viel auf einmal erreichen willst. Überlege dir an solchen Tagen das minimalistischste Ziel: Was kann und will ich heute unbedingt erreichen? Nehme dir nur diese kleine Aufgabe vor. Ist dir das in diesem Moment immer noch zu schwer, überlege dir einen noch kleineren Schritt. Was kannst du in diesem Moment tun, damit sich diese Aufgabe irgendwann erfüllen wird. Wichtig hierbei ist nur, dass du nicht in das Versager-Gefühl kommst. Also nicht aufgibst. Und wenn die Tätigkeit noch so klein ist. Ist diese Aufgabe erledigt, nehme bewusst wahr, dass du es geschafft hast. Früher habe ich es so gemacht:

Wenn die erste Teilaufgabe geschafft war, habe ich einen Kreis daneben gemalt, bei allen anderen kleinen Aufgaben jeweils die „Sonnenstrahlen“. Wenn ich eine Aufgabe gelöst hatte malte ich die Augen und das Lächeln in meine Sonne und malte sie gelb, rot oder grün an. Je nachdem, welche Laune ich hatte.

Heute brauche ich diese Eselsbrücke nicht mehr.

Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, was meine Lebensaufgabe in den nächsten Jahren sein wird. An den Antworten habe ich mehr als drei Jahren gefeilt und geschliffen, bis ich wusste, was ich wirklich will:

Ich möchte kreativ-denkende Solounternehmerinnen zeigen, wie man die eigene Weiblichkeit (wieder-)entdeckt und in den Alltag integriert. Ich möchte meine Ideen mit Frauen teilen, wie man den Alltag kreativ, leicht und so angenehm wie möglich gestaltet. Als Kreativcoach für mehr Lebensfreude & Berufung möchte ich Frauen auf Ihren Herzensweg begleiten. Wenn gewünscht, zeige ich auch, wie sie mit dem, was sie tun und lieben ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaften können. Gesellige Frauenrunden unter Gleichgesinnten möchte ich entstehen lassen. Darauf freue ich mich sehr.

Ich wünsche dir von Herzen eine schöne Zeit auf diesem Blog und dass du Wege für dich findest, deinen eigenen Herzensweg zu gehen. Meine Fundstücke im Netz teile ich mit dir und stelle dir Menschen vor, die mir persönlich einen echten Mehrwert geboten haben. Von denen ich lernen konnte, die mir Impulse gaben oder die dir eventuell auch helfen können.

Daher eröffne ich hiermit feierlich meinen ersten Eintrag und freue mich deinen Kommentar. Schreibe uns Lesern, was dir gut tut, was dir jeden Tag neuen Antrieb gibt und wie du die Welt ein klein bisschen besser machst.

Wir lesen uns

Silke

 

 

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